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Die Wärmebildkamera zur Geländeüberwachung wie Solarparks

Videoüberwachung

Die Wärmebildkamera gewinnt immer mehr an Bedeutung im Bereich der zivilen Freilandüberwachung. Im Gegensatz zur herkömmlichen Videotechnik verfügt die Wärmebildkamera über den Vorteil, dass weder ein Restlicht vorhanden sein, noch Infrarotscheinwerfer eingesetzt werden müssen. Des Weiteren können auch tagsüber Objekte in vielen Fällen leicht aufgrund ihrer Wärmesignatur erkannt werden. 

Ein Verstecken von Wärmequellen ist – vor allem bei niedrigen Außentemperaturen – nur mit sehr großem Aufwand möglich. Auch bei leichtem Nebel, Regen oder Rauch liefern Wärmebildkameras klare und scharfe Videobilder.

Im Bereich des Energiebedarfs können erhebliche Einsparungen mit einer Wärmebildkamera gegenüber herkömmlichen Videoüberwachungssystemen erzielt werden, da in den dunklen Tageszeiten z. B. auf eine homogene Geländeausleuchtung verzichtet kann. Je nach Größe der Fläche und Umfang der Videoanlage kann diese Einsparung mehrere 100W betragen. 

Durch den geringen Energiebedarf sind diese Kameras unter anderem für den Einsatz in Solarparks oder anderen Einrichtungen prädestiniert, bei denen der Energiehaushalt eine wichtige Rolle spielt.
Wie funktioniert eine Infrarotkamera?

Flir WärmebildkameraEine Infrarotkamera kann keine Temperaturen erkennen; sie zeichnet lediglich die Intensität der Strahlung im Infrarotbereich auf. Diese Strahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar. 

Die Infrarotkamera wandelt Infrarotstrahlung in ein sichtbares Bild um. Die Bilder werden in Form von Grauwerten oder mit verschiedener Farbpaletten dargestellt, um die Auswertung zu vereinfachen. 

Das menschliche Auge kann zwar Strahlung im elektromagnetischen Spektrum zwischen 0,4 und 0,7 µm wahrnehmen, doch der Wellenlängenbereich der Infrarotstrahlung reicht von 0,9 bis 14 µm. Kameras, die für Gebäudeuntersuchungen eingesetzt werden, arbeiten in einem Bereich zwischen 8 und 14 µm.
Wärmebildtechnik und Videoanalyse

Wärmebildkamera in Kombination mit einem VideosensorWärmebildkameras arbeiten besser mit Videoanalyse-Software zusammen als Videoüberwachungskameras. Der thermische Kontrast zwischen einer Person und ihrer Umgebung ist tagsüber im allgemeinen viel größer als der Farbkontrast. Daher kann die Videoanalyse-Software unbefugte Personen auf Wärmebildern exakter erkennen als auf den Tageslichtbildern der Videoüberwachungskameras.

Durch den höheren thermischen Kontrast verringert sich auch die Anzahl der Fehlalarme. Mit den kontrastreichen Wärmebildern kann die Analyse-Software exakter zwischen reellen Eindringlingen und anderen Bewegungsarten unterscheiden. Fehlalarme werden dadurch auf ein Minimum reduziert. 

Bei einem System zum Schutz des Sicherheitsbereichs auf Grundlage von Videoüberwachungskameras treten deutlich mehr Fehlalarme auf. Es ist jedoch eine gewisse Feinabstimmung erforderlich, bis die Einstellungen so gewählt sind, dass das System Wildtiere ignoriert, ohne dass unbefugte Personen unentdeckt bleiben.
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