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Videoüberwachung allgemein

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Unabhängig von der Anlagengröße soll die Videoüberwachung den Menschen bei seinen täglichen Aufgaben entlasten, ihn vor vermeidbaren und auch gefährlichen Aufgaben befreien. Die Videoüberwachung muss infolgedessen den Bedürfnissen des Anwenders entsprechen, sie muss im entscheidenden Moment brauchbares Bildmaterial liefern.

Ob ein Fernsehbild brauchbar ist, richtet sich nach der Zielsetzung der Anlage. Man unterscheidet diesbezüglich zwischen Wahrnehmen, Detektieren, Erkennen und Identifizieren, d.h. zwischen der Möglichkeit, lediglich eine Änderung im Bild wahrnehmen zu können, bis hin zur einwandfreien Identifikation einer Person.

Aus den vorab genannten Zielsetzungen ergibt sich unter anderem auch der Umfang des benötigten Videoüberwachungssystems.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist das Kamerablickfeld. Hier spielen die richtige Standortauswahl sowie die Wahl der Überwachungskamera als auch des Kameraobjektives eine elementare Rolle. Mit dieser Kombination steht und fällt der Nutzen der gesamten Videoüberwachung.

Häufige Fehler bei der Auswahl der Komponenten einer Videoüberwachung:
Bewegungsunschärfe:

Ein Bild wird unscharf, wenn sich nicht die Überwachungskamera, sondern das Motiv in der Szene bewegt. Diese so genannte Bewegungsunschärfe entsteht, wenn sich das Motiv während der Belichtungszeit weiter als eine gewisse Wegstrecke in seiner Position verändert. Dies führt dazu, dass das Motiv in der Bewegungsrichtung verwischt abgebildet wird.

Damit geht genau die Information verloren, die meistens gewünscht ist. Hierbei zeichnet sich die Stärke der ½" Überwachungskamera-Technik aus.

Durch die Möglichkeit viel Licht auf den Chip zu bringen, ist es bei den richtigen Randbedingungen möglich, z.B. mit der Einstellung einer 250stel Belichtungszeit zu arbeiten.
vorbeifahrendes Auto, das unscharf dargestellt wird
Vorbeifahrendes Auto, bei dem das Kennzeichen nicht erkennbar ist
Lange Belichtung einer befahrenden Straße
lange Belichung einer Straße im Dunkeln
Falsche Objektive

Auch die richtige Auswahl eines Objektives wird meist unterschätzt. Daraus resultierend wird aus einer qualitativ hochwertigen Überwachungskamera eine 0815-Komponente zum überhöhten Preis. Jedes Objektiv sollte in Leistung, Qualität und Ausstattung den höchsten Ansprüchen in der Sicherheitstechnik und der Bildverarbeitung entsprechen. Die Güte des Kamera-Objektives erhöht und erhält die Leistung Ihrer Videoüberwachung. (siehe hierzu auch unsere Seite: Objektiv).
Falsche Auflösung

Häufig wird die Überwachungskamera mit einer für die vorgegebene Zielsetzung falschen Bildauflösung eingesetzt. Dies resultiert aus dem Irrglauben, dass die Leistungsmerkmale einer Kamera den Leistungsmerkmalen des menschlichen Auge entsprechen. Wie oben bereits angedeutet, unterscheidet man hinsichtlich der Bildauflösung folgende Profile:
Objekte können nur wahrgenommen werden
Wahrnehmen (5% Bildinhalt)

Erlaubt einem Betrachter, den Ort, die Richtung und die Geschwindigkeit zu sehen, mit der sich eine Person bewegt.
Videokamera entdeckt ein Objekt
Detektieren (10% Bildinhalt)

Versetzt einen Beobachter in die Lage, eine einzelne Person mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an einer beliebigen Stelle der Überwachungsszene zu finden.
Eine bekannte Person wird wiedererkannt
Erkennen (50% Bildinhalt)

Ein Beobachter würde eine ihm bekannte Person mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wiedererkennen.
Eine einem unbekannte Person kann identifiziert werden
Identifizieren (120% Bildinhalt)

Die Detailwiedergabe ist so gut, dass ein Beobachter eine ihm unbekannte Person aufgrund des Fernsehbildes einwandfrei identifizieren kann.
Rechtliche Aspekte bei der Videoüberwachung

Neben allen technischen, funktionellen und organisatorischen Aspekten dürfen die rechtlichen Grenzen bei der Videoüberwachung nicht vernachlässigt werden. So dürfen Videokameras beispielsweise weder in Sozialräumen noch in Umkleidebereichen oder Pausenräumen installiert werden. Die Privatsphäre und damit das Recht am eigenen Bild ist nicht zu unterschätzen. Bei Videoüberwachungen, wo der Einblick in den Arbeitsplatzbereich nicht vermieden werden kann, muss unter Umständen die Genehmigung der Betroffenen eingeholt werden.

Die Videoüberwachung ist auch dann zulässig, wenn sie den Mitarbeiter vor Gefahren schützt (z. B. gefährliche Maschinen). Im Allgemeinen müssen die Mitbestimmungsrechte des Betriebsverfassungsgesetzes und die jeweilige Betriebsverordnung berücksichtigt werden.

Auch bei der Sicherung von Privatgrundstücken durch eine Videoüberwachung sind gewisse Rechtsgrundlagen zu berücksichtigen. So darf die Überwachungskamera weder auf Gehwege noch auf benachbarte Grundstücke ausgerichtet sein.
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