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Wahl der geeigneten Überwachungskamera

Märkte > Videoüberwachung
Bei der Planung einer Videoüberwachung sollte nach Festelgung der Zielstellung zunächst festgelegt werden, welcher Kamerayp das bestmögliche Ergebnis für den vorgesehenen Einsatz erzielt.
Umständen
Der Markt bietet heutzutage für die verschiedenen Einsatzanforderungen eine große Auswahl unterschiedlicher Techniken an. Vorhandene alte Videoüberwachungsanlagen können unter Umständen kostengünstig bei Beibehaltung bestehender Kabelinfrastrukturen modernisiert werden.
Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Wärmebildkamera zur VideoüberwachungEine Wärmebildkamera kann keine Temperaturen erkennen; sie zeichnet lediglich die Intensität der Strahlung im Infrarotbereich auf. Diese Strahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar.

Die Infrarotkamera wandelt Infrarotstrahlung in ein sichtbares Bild um. Die Bilder werden in Form von Grauwerten oder mit verschiedener Farbpaletten dargestellt, um die Auswertung zu vereinfachen.

Das menschliche Auge kann zwar Strahlung im elektromagnetischen Spektrum zwischen 0,4 und 0,7 µm wahrnehmen, doch der Wellenlängenbereich der Infrarotstrahlung reicht von 0,9 bis 14 µm. Kameras, die für Gebäudeuntersuchungen eingesetzt werden, arbeiten in einem Bereich zwischen 8 und 14 µm.u finden.

Wärmebildtechnik und Videoanalyse

Wärmebild mit markierten SensorbereichenWärmebildkameras arbeiten besser mit Videoanalyse-Software zusammen als herkömmliche Videoüberwachungskameras. Der thermische Kontrast zwischen einer Person und ihrer Umgebung ist tagsüber im allgemeinen viel größer als der Farbkontrast. Daher kann die Videoanalyse-Software unbefugte Personen auf Wärmebildern exakter erkennen als auf den Tageslichtbildern der Videoüberwachungskameras.

Durch den höheren thermischen Kontrast verringert sich auch die Anzahl der Fehlalarme. Mit den kontrastreichen Wärmebildern kann die Analyse-Software exakter zwischen reellen Eindringlingen und anderen Bewegungsarten unterscheiden. Fehlalarme werden dadurch auf ein Minimum reduziert.

Bei einem System zum Schutz des Sicherheitsbereichs auf Grundlage von Videoüberwachungskameras treten deutlich mehr Fehlalarme auf. Es ist jedoch eine gewisse Feinabstimmung erforderlich, bis die Einstellungen so gewählt sind, dass das System Wildtiere ignoriert, ohne dass unbefugte Personen unentdeckt bleiben.
Was ist eine HD-TVI-Kamera
HD-Kamera zur Anbindung über vorhandene Koaxleitungen

„High Definition Transport Video Interface“, kurz HD-TVI, ist eine Technologie, die eine hochauflösende Videodarstellung (Megapixelauflösung) bei Übertragungslängen von bis zu 500 Metern ermöglicht.

Das HD- bzw. Full-HD-Videosignal, Audio und PTZ-Steuerung wird über analoge Koaxialverkabelung übertragen, so dass auch bestehende Videoverkabelungen genutzt werden können. Die komplette oder teilweise Umrüstung einer CCTV-Installation auf HD-TVI erfolgt nach dem einfachen, zeit- und geldsparenden Plug-and-Play-Prinzip.

Die HD-TVI-Technik bietet, angesichts der immer noch nennenswerten Verbreitung koaxbasierter CCTV-Installationen, eine kostengünstige Möglichkeit, einen Umstieg von Analog zu Digital oder als echte analoge Alternative zu IP zu vollziehen.
Was ist eine HD-SDI-Kamera

Kamera mit einem Serial Digital Interface
Die serielle digitale Schnittstelle (SDI) dient zur Übertragung von unkomprimierten und unverschlüsselten Videodaten über Koaxialkabel.

Die Erweiterung HD-SDI beschreibt hierbei u. a. die Übertragung hochauflösender Bilder und wird vorrangig im Studio- und Produktionsumfeld genutzt.

Da über HD-SDI-Verbindungen neben Bildern auch Ton und Metadaten übertragen werden können, ist diese Technik vor allem in professionellen Videogeräten zu finden.

Inzwischen hat sich die HD-SDI-Technik auch im Bereich der Videoüberwachung etabliert, da über diesen Standard Bilder von speziellen HD-Kameras über bestehende Koaxialkabel- Installationen übertragen werden können. Somit ermöglicht HD-SDI in diesem Sektor hochauflösende Bilder ohne ein komplettes Kabelumrüsten auf IP-Videostandard zu übertragen.
Was ist eine Dome Kamera

bewegliche Kamera

Ein Dome ist eine Überwachungskamera, der schwenk- und neigbar ist und daraus resultierend große Aerale visuell überwachen kann. Zusätzlich bietet die Dome-Technik die Möglichkeit, Personen oder sich bewegende Objekte im Überwachungsbereich zu verfolgen. Dies erfolgt entweder über eine automatische Trackingfunktion oder manuell via Joystick oder Steuerpult.

Als Speed-Dome-Ausführung können alle Kamerabewegungen schneller ausgeführt werden, so dass sich diese Kameraart auch gut in Verbindung mit anderen Sicherungssystemen kombinieren lässt. So könnte zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Zaunüberwachung, der Dome schnell zum ausgelösten Zaunsegment schwenken und die Alarmursache darstellen.

Gesteuert werden Speed-Dome-Kameras über Steuerpulte oder Joysticks. Des Weiteren können fixe Positionen gespeichert werden, die dann im Alarmfall angesteuert werden.
Was ist eine Netzwerk-Kamera
Netzwerkkamera mit Megapixelauflösung

Die Netzwerkkamera lässt sich als Kombination aus Überwachungskamera und Computer beschreiben. Sie erfasst und überträgt Live-Bilder direkt über ein IP-Netzwerk und ermöglicht es befugten Benutzern, Video über eine IP-basierte Standard-Netzwerk-Infrastruktur lokal oder entfernt anzuzeigen, zu speichern und zu verwalten.

Für IP-Kameras gibt es hinsichtlich ihrer Auflösung fast keine Grenzen mehr. Waren anfänglich 4CIF-ähnliche VGA-Auflösungen verfügbar, bieten heutige Hersteller eine große Auswahl an Auflösungen bis hin zu mehreren Megapixeln.

Die benötigte Bildauflösung sollte jedoch mit Bedacht gewählt werden, da diese zum einen gravierenden Einfluss auf die Flüssigkeit der Bildwiedergabe ausübt und zum anderen große Datenströme im Netzwerk erzeugt. Es gilt, die für den Einsatzzweck richtige Lösung auszuwählen.
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