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Stat-X® Löscheinrichtungen für Maschinen

Sicherheitsanwendungen > Löscheinrichtungen
In der metallverarbeitenden Industrie werden zunehmend nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe für die spanende Bearbeitung von Werkstücken verwendet, wodurch sich das Brandrisiko der Werkzeugmaschinen deutlich erhöht.

Durch entsprechende Bearbeitungsvorgänge kann es im Inneren der Werkzeugmaschine zu heftigen Reaktionen eines Öl-Luft Gemisches mit Folgebrand kommen und Unfälle mit schweren Sach- und Brandschäden zur Folge haben. Neben möglichen Verletzungen von Personen drohen häufig hohe Verluste durch Stillstand der Produktion bis hin zur Insolvenz.

Beim Einsatz brennbarer Kühlschmierstoffe ist der Unternehmer generell in der Pflicht, mittels einer Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, ob dies zu einer geänderten Brandgefährdung führt.
Ein „heißgelaufenes“ Werkzeug oder gar ein Werkzeugbruch sind die häufigsten Ursachen für einen Maschinenbrand. Auch ein verschlissener Bohrer sorgt oftmals für einen starken Temperaturanstieg  und kann daraus resultierend als Zündquelle wirken.

Besteht in einer Werkzeugmaschine ein hohes Brandrisiko, müssen für sie Brandmelde- und Löscheinrichtungen vorgesehen werden (DIN EN 13 478).

Hierbei werden folgende Abstufungen unterschieden:

• handbetätigtes Löschsystem,
• Brandmeldeanlage in Verbindung mit handbetätigtem Löschsystem,
• Brandmeldeanlage in Verbindung mit einer automatischen Löschanlage.

Eine schnelle Branderkennung und Löschung mittels einer automatischen Feuerlöschanlage ist entsprechend des Risikos zur Vermeidung von Personenschäden und der Verhinderung große Sachwert- und Umweltschäden unbedingt erforderlich. Das Schutzziel ist die Löschung der brennbaren Kühlschmierstoffe (Ölbrände).

Bei einem geringen Brandrisiko und wenn kein bedienerloser Betrieb möglich ist, können Werkzeugmaschinen anstelle mit automatischen Löscheinrichtungen auch mit einer manuell auszulösenden Feuerlöschanlage gesichert werden. Hierbei ist jedoch sicherzustellen, dass ein Brand möglichst schnell erkannt wird (z.B. mittels automatischer Branderkennung) und eine rasche Auslösung der Feuerlöschanlage erfolgen kann.

Eine automatische Stat-X® Aerosol-Löschanlage für Werkzeugmaschinen besteht u.a. aus folgenden Komponenten:

Aerosol Löschgenerator

• Branderkennungselemente (im Arbeitsraum der Werkzeugmaschine und an weiteren Orten, an denen Brandgefahr besteht, z.B. Absauganlage, Späneförderer),
• Brandmelderzentrale oder Steuereinrichtung (Branddetektion, Alarmierung, Überwachung und Steuerung der Löschanlage, ggf. Steuerung von Betriebsmitteln wie Maschinenabschaltung, Abschaltung oder Verschließen der Absauganlage,
• Handauslösung (am Bedienpult oder in der Nähe der Maschine)
• Löschgeneratoren im Maschineninneren,
• Alarmierungseinrichtungen, akustisch oder optisch (akustische Alarmierungseinrichtungen mindestens 5 dB über Umgebungslärmpegel),
• gegebenenfalls Verriegelungsmöglichkeit für die Löschanlage,
• zeitliche Verzögerungseinrichtung

Auf eine Druckentlastung kann bei der Aerosollöschtechnik verzichtet werden.

CNC Maschine
Für die Projektierung einer Aerosollöschanlage werden risikospezifisch alle schutzbedürftigen Bereiche an einer Werkzeugmaschine definiert. Bei der Berechnung der erforderlichen Löschmittelmenge werden auch Abströmverluste berücksichtigt, die z. B. durch eine schnelle Abschaltung, einen geringen Nachlauf der Absaugung und entsprechend kleine Öffnungen im Maschinengehäuse verringert werden sollten.

Branderkennungselemente sind ein entscheidendes Schlüsselkriterium für den Brandschutz. Sie müssen die sichere Detektion von Bränden im Ernstfall schnell und zuverlässig gewährleisten und den Löschvorgang über die Steuerung auslösen.

Für die automatische Auslösung der Löschanlage stehen thermische Branderkennungselemente (z.B. Thermoelemente, Bimetalle) und optische Branderkennungselemente (IR, UV) zur Verfügung.

Thermische Branderkennungselemente reagieren langsamer als optische und werden daher zum Teil in Verbindung mit optischen eingesetzt.

Der Einsatz von UV-Sensoren erfolgt vorzugsweise bei Trockenbearbeitung und in Bereichen ohne KSS-Nebel. Die Eignung von UV-Sensoren ist daher im Einzelfall zu prüfen.

Die Prüfung einer Aerosollöschanlage muss mindestens einmal jährlich und nach Bedarf (z.B. nach einem Brandschaden) durchgeführt werden. Alle zwei Jahre ist eine Prüfung durch unabhängige Dritte/Sachverständige (ersetzt auch Sachkundigenprüfung) gefordert.
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