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Stat-X® Löschanlage für Busse und andere Fahrzeuge

Sicherheitsanwendungen > Löscheinrichtungen

Wie eine Auswertung von 55 Reisebusbränden aus den Jahren 1999 bis 2003 durch die DEKRA Unfallforschung ergab, tritt die Mehrzahl der Brände (84 Prozent) während der Fahrt auf. Die meisten Brände (76 Prozent) breiteten sich vom Motorraum her aus und sind zu einem großen Teil (38 Prozent) auf Undichtigkeiten in der Kraftstoff- und Ölversorgung zurückzuführen.

Bei 15 Prozent der Fälle lag der Brandherd im Innenraum des Busses. Ein solcher Brand wird überwiegend durch Störungen des elektrischen Bordnetzes oder der angeschlossenen Elektrogeräte (wie zum Beispiel Heißwassergeräte oder elektrische Zusatzheizungen) ausgelöst. Relativ selten dagegen werden Busbrände durch Kollisionen mit anderen Fahrzeugen ausgelöst.

Gefahr durch Feuer und Rauchgase

Bus-Brandtest durch die dekraDie größte Gefahr für Fahrgäste und Fahrer geht bei einem Brand im Bus von der Ausbreitung giftiger Rauchgase aus. Bei den häufigeren Bränden im Motorraum besteht ein geringeres Risiko für die Fahrzeuginsassen als bei den selteneren Bränden im Fahrgastinnenraum. Der Grund: Der Brand im Motorraum dringt erst über (Kabel-) Schächte, Lüftungskanäle oder entflammte Bauteile in den Fahrgastraum vor. Entsteht der Brand dagegen im Fahrgastraum, kann sich der Rauch sehr schnell ausbreiten und setzt so die Passagiere unmittelbar toxischen Gasen aus.

Über die Aktualisierung des Brandschutz-Regelwerks hinaus schlagen die Experten der DEKRA zur Verbesserung des Brandschutzes in Bussen einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vor. Sie empfehlen unter anderem den Einbau von Wärmemeldern im Motorraum und optischen Rauchmeldern im Fahrgastraum; die Branddetektoren sollten beim Fahrer sowie auf die Alarmanlage des Busses aufgeschaltet werden.

Eine Stat-X® Löschanlage ist besonders für den Motorraum empfehlenswert. Sie verschafft dem Fahrer und Fahrgästen einen nicht zu unterschätzenden Zeitraum für ein geordnetes Verlassen des Busses.
Der Umfang einer solchen Löschanlage erstreckt sich über eine Bedieneinrichtung im Cockpit des Fahrers, eine zentrale Steuereinheit, Temperaturfühler im z.B. Motorraum, eine Alarmierungseinheit und der Löscheinheit.

Funktionen der Geräte:

einbaubares Bedienteil
Die Bedieneinrichtung: Sie befindet sich im Cockpit des Fahrzeuges. Die Bedieneinrichtung informiert den Fahrer über den Systemzustand. Über sie kann das System für Wartungsarbeiten abgeschaltet oder auch ein manueller Löschvorgang eingeleitet werden.



Löschanlagen Steuereinheit
Die zentrale Steuereinheit: Sie wird vorzugsweise in einem geschützten Bereich des Fahrzeuges installiert. An die Steuereinheit werden alle Komponenten der Löschanlage angeschlossen. Sie sorgt bei einer Löschauslösung für einen kontrollierten Löschvorgang.

Wärmemelder
Der Temperaturfühler: Der Temperaturfühler befindet sich vorzugsweise im Motorraum des Fahrzeuges. Sobald eine maximale Temperatur erreicht ist (z.B. 180°C), meldet der Sensor dies der Steuerzentrale, die dann eine vorab festgelegte Alarmabarbeitung einleitet.

akustischer Alarmgeber
Die Alarmierungseinheit: Sie wird vorzugsweise im Fahrgastraum des Busses oder Fahrzeuges eingebaut . Sie warnt Fahrer und Passagiere akustisch und/oder optisch bei einer Branderkennung und verschafft somit den Insassen einen erheblichen Zeitvorteil für eine Flucht.
Aerosol-Löscheinheit

Die Stat-X® Löscheinheit: Die Löscheinheit besteht, je nach Größe des benötigten Löschvolumens, mindestens aus einem so genannten Löschgenerator. Aktiviert wird die Löscheinheit über die Steuerzentrale. Das Stat-X® Löschmittel selbst ist ein nicht toxisches Aerosol und somit für Mensch und Umwelt nicht schädlich. Die hohe Effektivität des Löschmittels löscht Brände innerhalb von wenigen Sekunden. Die Feuerlöscheinheit ist bestens geeignet, Brände in der Entstehungsphase zu bekämpfen.

Zusätzlich zu einer eventuell im Bus installierten Löschanlage sollten die Fahrzeuge sowohl mit Pulver- als auch Schaumlöschern ausgestattet werden, deren Zahl von Typ und Größe des Busses bestimmt wird. Die Fahrgäste sind nach Ansicht der Experten mit busspezifischen Sicherheits-Informationskarten in leicht verständlicher Form über Notausstiege, Feuerlöscher, Sicherheitsgurte und Rauchverbote zu informieren. Weiter empfehlen die Unfallforscher verbesserte Informationen zur Bordelektrik und die Installation eines automatischen Notrufs per GPS oder zukünftig Galileo.

Vor einem Reiseantritt sollten die Fahrgäste über die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen des Reisebusses informiert werden. Ein Hinweis auf eine evt. vorhandene automatische Löschanlage und deren Funktionsweise kann im Evakuierungsfall eine Massenpanik und daraus resultierende Unfälle verhindern. Hierzu kann auf unterschiedliche Medien (Faltblätter, Infovideos, Bordmagazine) zurückgegriffen werden.

Zur besseren Verständlichkeit der Notfallinformationen (auch für fremdsprachige Reisegäste) könnten Piktogramme verwendet werden. Die Unterlagen sollten mindestens die Lage und Funktion der Notausstiege und das richtige Verhalten im Brandfall sowie die Lage der Feuerlöscher und des Erste-Hilfe-Materials beinhalten.

Als Vorbild könnte hier die zivile Luftfahrt dienen....,

Mehr als die Anderen für die Sicherheit seiner Gäste zu sorgen ist ein guter Werbeträger, oder?
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