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Wassermelder zur Leckageüberwachung von Wassereinbrüchen

Leckageüberwachung

AktenarchivschränkeDie Überwachung auf Undichtigkeiten durch geeignete Leckageüberwachungssysteme gilt in Gebäuden mit empfindlichen elektrischen und elektronischen Anlagen oder Wertgegenständen als wichtige Sicherung.

Auch die Überwachung von Dächern durch eine Leckageüberwachung mit Ortung kann kostenintensive Folgeschäden durch eine schnelle Lokalisierung der Undichtigkeit vermeiden.


Eine Leckage (z. B. Wassereinbruch) die unbemerkt bleibt, kann schwerwiegende Folgen haben:

  • Schäden an der Anlage
  • Gefährdung von Mitarbeitern
  • Erhöhung des Brandrisikos
  • Verschmutzung der Umwelt
  • Produkt- und Datenverluste
  • Betriebs- und Produktionsausfälle

RLW-ZentraleDie Leckageüberwachung besteht  Normalfall aus einer geeigneten Überwachungselektronik und einem dazu passenden Leckagesensor (z. B. Wassermelder).

Eingesetzt werden Wasserwarnsysteme in den unterschiedlichsten Bereichen:

  • als Flächenüberwachung: z.B. Doppelboden in Computerräumen
  • als Rohrleitungsüberwachung: z.B. Heiz- und Prozessleitungen
  • als Punktüberwachung: z.B. Auffangwannen
  • als Leitungsüberwachung für Klimaanlagen

Anwendungsbereiche für Leckageüberwachungen durch Wassermelder

sprudelndes WasserSchon kleine Leckagen können großen Schaden anrichten. Leckagemelder spüren Undichtiglkeiten auf und warnen rechtzeitig. Alle empfindlichen Anlagen und Objekte brauchen sicheren Schutz gegen Wasser!

Der Serverraum

Der Serverraum dient in erster Linie zur Unterbringung von Servern, z. B. eines LAN-Servers, eines Unix-Zentralrechners oder eines Servers für eine TK-Anlage. Darüber hinaus können dort serverspezifische Unterlagen, Datenträger in kleinem Umfang oder weitere Hardware (Sternkoppler, Protokolldrucker, Klimatechnik) vorhanden sein.

In einem Serverraum ist kein ständig besetzter Arbeitsplatz eingerichtet, er wird nur sporadisch und zu kurzfristigen Arbeiten betreten. Zu beachten ist jedoch, dass im Serverraum aufgrund der Konzentration von IT-Geräten und Daten ein deutlich höherer Schaden eintreten kann als zum Beispiel in einem Büroraum. Ein Wassermelder hilft die Schäden deutlich zu reduzieren. In Bereichen mit festen Doopelböden sollten Wassermelder mit Ortung zum Einsatz kommen. Diese reduzieren zusätzliche Schäden, die durch Aufbrucharbeiten bei der  Suche nach der Leckagequelle zwangsläufig entstehen. Empfehlungen im IT-Grundschutz-Katalog folgend, können Serverräume sicher auf Wasserleckagen der Kühlsysteme überwacht werden

Der klassische Aufbau eines Serverraumes besteht in den meisten Fällen aus drei Bereichen:

  • Serverraum im SchnittEin Bereich ist der aufgeständerte Doppelboden, in dem sämtliche Kabelzuführungen, evt. auch Heizungsleitungen oder Wasserrohre geführt werden
  • Ein weiterer Bereich ist die abgehangene Decke, in der sich meist Klimageräte oder Leitungswege befinden
  • Der dritte Bereich ist der eigentliche Stellraum für die Techniken

Wassermelder kommen hier hauptsächlich im Doppelboden und in der abgehangenen Decke zum Einsatz.

Der unkontrollierte Eintritt von Wasser kann beispielsweise bedingt sein durch:

  • Regen, Hochwasser, Überschwemmung,
  • Störungen in der Wasser-Versorgung oder Abwasser-Entsorgung,
  • Undichtigkeiten der Heizungsanlage,
  • Defekte an Klimaanlagen mit Wasseranschluss,
  • Defekte in Sprinkleranlagen,
  • Löschwasser bei der Brandbekämpfung und
  • Wassersabotage z. B. durch Öffnen der Wasserhähne und Verstopfen der Abflüsse.


Unabhängig davon, auf welche Weise Wasser in Gebäude oder Räume gelangt, besteht die Gefahr, dass Versorgungseinrichtungen oder IT-Komponenten beschädigt oder außer Betrieb gesetzt werden (Kurzschluss, mechanische Beschädigung, Rost etc.). Wenn zentrale Einrichtungen der Gebäudeversorgung (Hauptverteiler für Strom, Telefon, Daten) in Kellerräumen ohne selbsttätige Entwässerung untergebracht sind, kann eindringendes Wasser sehr hohe Schäden verursachen.

Beispiel:

Im DoppelbodenIn einem Serverraum verlief eine Wasserleitung unterhalb der Decke, die mit Gipskarton verkleidet war. Als eine Verbindung undicht wurde, wurde dies nicht rechtzeitig erkannt. Das austretende Wasser sammelte sich zunächst an der tiefsten Stelle der Verkleidung, bevor es dort austrat und im darunter angebrachten Stromverteiler einen Kurzschluss verursachte. Dies führte dazu, dass bis zur endgültigen Reparatur sowohl die Wasser - als auch die Stromversorgung des betroffenen Gebäudeteils abgeschaltet werden musste.


Rohre und Heizleitungen

Ummanteltes RohrIn einem solierten Rohr wird ein Wassermelder zur Leckageüberwachung von Wasser parallel mit verlegt.
Die Leckageflüssigkeit fließt innerhalb der Folie zum Sensorkabel und wird dort detektiert. Die metergenaue Lokalisation ermöglicht schnelle Schadensbehebung.

Reinsträume

Überwachung von Chemikalien in Rohrleitungen im Doppelboden von Reinsträumen durch Wassermelder oder einen Leckagesensor. Die teilweise sehr aggressiven Flüssigkeiten zur Waferbehandlung gefährden im Leckagefall die Produktion, Qualität und Mitarbeiter.
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