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Alarmanlagen-Komponenten

Märkte > Einbruchmeldeanlagen
Eine Einbruchmeldeanlage, im Volksmund auch Alarmanlage genannt, wird in Abhängigkeit zu den örtlichen  Gegebenheiten und dem benötigten Schutzziel bzw. Sicherungsbedürfnis individuell zusammengestellt.

Dazu  stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Melder, Signalgeber,  Bedienteile usw. zur Verfügung.

Bei einer VdS-anerkannten  Einbruchmeldeanlagen müssen die eingestzten Teile  VdS-anerkannt sein, und sie müssen funktionell einwandfrei miteinander funktionieren. Diese Prüfung  nennt sich Systemprüfung. Die Verwendung von Baugruppen, die nicht zu dem gewählten System gehören, bedarf es einer Einzelfallgenehmigung durch VdS. Diese ist jedoch nur unter speziellen Bedingungen möglich. Ob ein Melder oder Bauteil durch den VdS gesprüft und zertifiziert ist erkennen Sie an der entsprechenden Zertifizierungsnummer.

Eine komplette Einbruchmeldeanlage besteht im Mindestausbau aus gängigen  Detektoren wie Bewegungsmelder und Magnetkontakte, einer Schalteinrichtung zur  scharf/unscharf-Schaltung, Signalgeber und einer Alarmzentrale.
Alarmübertragung
Übertragungsgeräte dienen der stillen Alarmübermittlung, welche vom Eindringling unbemerkt ausgelöst wird. 

Über einen separaten, den vorhandenen Telefonanschluss oder über GSM-Ersatzweg wird dabei ein Hilferuf an die vorher einprogrammierte Teilnehmer abgesetzt. 

Neben den Gefahrenmeldungen können gleichermaßen technische Störungen (z.B. Heizungsanlage) übertragen werden.
Außensignal
Die örtlichen Signalgeber haben die Aufgabe einen Einbrecher durch lautstarken Lärm zu vertreiben bzw. den Nachbar und die „anonyme Öffentlichkeit“ auf den Einbruch aufmerksam zu machen. 

Die optischen Signalgeber dienen zusätzlich den Interventionskräften als Orientierungshilfe.
Bedien- und Anzeigenteil
Bedienteile erlauben jederzeit den Zustand der Anlage zu überprüfen, ggf. einzelne Meldergruppen zu- oder abzuschalten bzw. deren Zustand zu kontrollieren. 

Hier ist auch eine Schärfung der Alarmanlage möglich. Angeboten werden Bedienteile zur örtlich fixen Montage mit LED-, LCD-Klartextanzeige oder Touch, sowie mobile Bedienteile
Bewegungsmelder - DUAL
Bewegungsmelder funktionieren per Infrarot, Ultraschall, Mikrowelle, Video oder mit einer Kombination aus zwei dieser Funktionen (Dualmelder). 

Diese Doppelfunktion kommt immer dann zum Einsatz, wenn aufgrund störender Umwelteinflüsse (z. B. Zugluft, o.ä.) bei "einfachen Bewegungsmeldern" mit Falschalarmen zu rechnen ist.
Bewegungsmelder - Infrarot
Der Infrarot-Bewegungsmelder arbeitet mit der sogenannten Passiv-Infrarot-Technik.

Jeder Mensch gibt Wärme ab. Die Wärme geht in Form von Strahlung auf die Umgebung über.
Wenn sich die Wärmequelle (Mensch, Katze, Hund) bewegt, kann der Infrarotmelder diese Strahlen „sehen“ (ähnlich, wie das Auge Licht sehen kann).

Ein Nachteil von Bewegungsmeldern ist, dass sie erst alarmieren können, wenn der Täter bereits im Gebäude ist.
Einbruchmelderzentrale
Die Überfall- und Alarmzentrale ist das „Gehirn“ einer jeden Alarmanlage. Sie wertet die durch die Melder ausgelösten Signale aus und gibt sie je nach Schärfungszustand als Alarmmeldung weiter an die externen Signalgeber bzw. mittels Übertragungseinrichtung zu einer hilfeleistenden Stelle.

Der Wert der kompletten Überfall- und Alarmanlage steht und fällt mit der Qualität der Zentrale. Eine Überfall-und Alarmzentrale sollte den Mindestanforderungen entsprechen.
Glasbruchmelder
Glasbruchmelder dienen zur Durchbruchüberwachung auf Scheiben, Fensterflächen.

Wird die Scheibe zerstört, erkennt der Melder die Glasbruchschwingungen und reagiert. Sicherheits, Beschichtete, Verbund und Einscheibenverglasungen sind nicht geeignet für Passive Glasbruchmelder.

Der Aktive Glasbruchmelder beginnt dort, wo der passive aufhört .

Aktive Glasbruchmelder bestehen aus einem Sender und einem Empfänger. Die Scheibe selbst dient als Übertragungsmedium. Ein Bruch oder eine andere Beschädigung ändert ihre Übertragungseigenschaften, der Glasbruchmelder registriert dieses als Alarm.

Der akustische Glasbruchmelder dient zur Überwachung von großen/vielen Fensterflächen und wertet die beim Glasbruch entstehenden akustischen Frequenzen aus.
Magnetkontakt
Die Außenhautüberwachung dient zur Sicherung aller Schwachstellen, welche von außen angreifbar sind, z.B. Fenster und Türen oder Leichtbauwände. 

Diese werden gegen Öffnen und Durchbruch gesichert. Der Magnetkontakt überwacht bewegliche Tür- und Fensterelemente auf unbefugtes Öffnen.
Riegelschalt- / Verschlusskontakt
Die Überwachung auf Verschluss aller Zugangstüren und Fenster, die zu öffnen sind, wird mittels Riegel- oder Magnetkontakten für Verschlussüberwachung realisiert.

Die Scharfschaltung einer Alarmanlage kann nur erfolgen, wenn diese Türen und Fenster verschlossen sind, d.h. die sogenannte Zwangsläufigkeit erfüllt ist.
Scharfschalteinrichtung
Damit eine Alarmanlage aktiv wird, muss sie zuerst scharf geschaltet werden. Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Nennenswert sind hier elektronische Leser, über die in Verbindung mit elektronischen Karten oder Schlüsselanhänger die Anlage scharfschaltet werden kann. Diese gibt es auf Basis der Induktion, mit Magnetstreifen oder einem Chip (ähnlich Telefonkarten). 

Auch eine Scharfschaltung durch die Eingabe eines Codes sowie über einen Fingerabdruck ist möglich.
Überfalltaster
Die Überfallmelder dienen der manuellen Auslösung eines stillen Alarms bei akuter Bedrohung an eine hilfeleistende Stelle. 

Der Alarm kann durch ortsfeste Überfallhandmelder, Geldscheinkontakte in Handkassen oder mobile Funkbedienteile ausgelöst werden.
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